Besuch im Beerdigungsinstitut Nitsch und Grimmig in Wolfenbüttel 25.02.2016

Wir, die 10.4 besuchten heute das Beerdigungsinstitut der Brüder Mario und Marco Nitsch in Wolfenbüttel. Da wir z.Zt. das Thema „Altern, Sterben, Tod“ im Werte und Normen Unterricht haben, organisierte unsere Werte und Normen Lehrerin Anne Barnstorf-Brandes einen Termin. Früh morgens wurden wir sehr freundlich empfangen und uns jegliche Skepsis über einen Besuch in einem Beerdigungsinstitut genommen, denn die meisten von uns waren noch nie in so einem Institut.

Wir wurden in der großen Trauerhalle empfangen und schauten einen kleinen Ausschnitt aus der Serie „brisant“, denn das Fernsehteam besuchte die Firma Nitsch und Grimmig, um dort über den Beruf des Bestatters zu berichten. Anschließend wurden wir durch die Räume geführt und alles erklärt. Im Anschluss daran trafen wir im Trauercafe ein, wurden mit Süssigkeiten und Getränken versorgt und durften viele Fragen stellen. Anfangs zögerten wir etwas, die beiden Brüder jedoch animierten uns, weitere Fragen zu stellen. Im Vordergrund stand die Frage, ob es schwer wäre, Berufliches von Privatem zu trennen und wie Bestatter über den Tod selbst nachdenken würden.
  Es gab viele Geschichten zu erzählen, auch zum Schmunzeln, wir wurden bestens informiert, auch darüber, dass ein Bestatter 24 Stunden einsatzbereit sein muss oder wann ein Bestatter mal Urlaub machen würde. Im Sommer ist das z.B. der Fall, denn dort sterben in der Regel weniger Menschen und die Brüder könnten sich in der Urlaubsplanung abwechseln. Auch welcher der teuerste Sarg gewesen ist, ob immer im Anzug gearbeitet wird, über Bestattungspflicht oder letzte Wünsche wurde gesprochen. Die anfängliche Scheu war am Ende total verflogen und wir bedanken uns herzlich für diesen netten Vormittag an einem für uns sehr ungewöhnlichen Ort, der uns das Thema Tod näher brachte. Auf dem Foto ist eine alte Beerdigungskutsche zu sehen.

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